Kam die folgende Mail in mein Postfach geflattert:
"Was ist deine Meinung zu Willkommenssequenzen? Ich habe bemerkt, dass du keine hast."
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Du hast Recht. Ich habe keine. Doch das bedeutet nicht dass ich keinen Sinn in ihnen sehe.
Ich habe keine, da ich bis zu täglich versende. Wenn jemand Abends GZSZ anschaltest, dann wird auch keine Willkommenssequenz benötigt. (Musste doch tatsächlich googeln ob's das noch gibt )
Das tägliche Drama und Emotionen holen die Leute ab. Die Zuschauer werden in die Leben der Charaktere reingesaugt und sie wollen wissen wie es bei ihnen weitergeht.
Genauso halte ich es auch mit meinen Botschaften an dich.
Hier erzähle ich dir, das mit heute morgen am Rechner übel wurde und ich fette Kopfschmerzen hatte. Das ich gerade auf'm Sofa liege. Diese E-Mail am Smartphone schreibe, weil ich mir irgendwie 'ne Magenverstimmung zugezogen habe. Und das es der Grund ist, warum die Mail heute ne Stunde später rausgeht.
Wenn ich nicht täglich versenden würde, dann ist eine Willkommenssequenz sinnvoll. Den das Ziel von E-Mail ist es, das wir eine Beziehung zu den Leuten aufbauen.
Damit ihre Mundwinkel ein kleines StĂĽck nach oben gehen, wenn sie unseren Namen in Postfach sehen.
Und das erreichen wir natĂĽrlich nur, wenn sie sich an uns erinnern. Deswegen ist der Beginn so wichtig.
Wenn wir eine E-Mail pro Woche versenden (wollen), dann erinnern sich die Menschen womöglich nach 7 Tagen nicht mehr an uns . (Sorry. Wir sind nicht so wichtig, wie wir manchmal denken)
Und was die Länge angeht...
Ich habe Sequenzen zwischen 3 und 102 Nachrichten betreut. Je nach Situation, Branche und Zielgruppe. Fragen zu deiner individuellen Situation? Meld dich.
Bleib Episch đź‘‘
Steffen
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