Ich habe vor ein paar Wochen etwas getan, dass ich schon ewig vor mir herschiebe.
Ich habe mein Google Drive aussortiert.
Unter anderem auch eine Excel Tabelle, in der ich in meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann meine daily task festgehalten habe.
Hier ein Ausschnitt:
Nichts womit man sich rühmen kann, oder? Immerhin nicht verkehrt für einen Azubi, der diese Provision auf sein Fixgehalt bekommen hat.
I was rolling baby.
Ich war gar nicht schockiert darüber welche Summen ich verdient habe. Sondern darüber wie viel Zeit ich dafür einsetzen musste.
Was würde ich dafür geben meinen jüngeren Ich, zu sagen was ich heute weiß?
Was wäre wohl, wenn ich eine Zeitmaschine hätte?
...
...
...
Wruuuum!
Etwas orientierungslos öffne ich meine Augen. Das Display zeigt 1.7.2012.
Zufrieden steige ich aus meinem DeLorean und versuche mir nicht schon wieder den Kopf anzustoßen.(Das letzte Mal tat echt weh, als ich Steve das Smartphone gezeigt habe)
Ich klingel. Und tatsächlich. Da stehe Ich. Jung. Muskulös. 12mm Haarschnitt.
Ich brülle mich direkt an:
"Stooooop! Hör auf zu telefonieren."
"Äähm. Was? Wer? Wie? Ahhhhhhhh!"
Verdammt. Damit hätte ich rechnen müssen.
Mein jüngeres Ich ist ohnmächtig geworden.
Nachdem er sich wieder gefangen hat. Probiere ich es noch einmal.
"Du willst dich sicherlich gleich hinsetzen und dir Termine für die kommende Woche machen. Richtig? Mach es nicht."
Meine Augen dringen tief in seine ein. Ich glaube er hat die Wichtigkeit dieser Botschaft kapiert. Er lässt mich weitersprechen.
"Du machst dich kaputt. Nächsten Monat bist du selbstständig. Du schließt deine Ausbildung ab und startest deine eigene Agentur. Doch sehr schnell wirst du feststellen das du dich kaputt arbeitest. Jeden Tag 10-12 Stunden. Druck von der Hauptverwaltung. Arbeitsaufwand den du selbst nicht gestemmt bekommst. Du verkaufst die Agentur am Ende des Jahres."
"Aber mir macht die Arbeit doch solchen Spaß.",
versucht er zu argumentieren.
"Jaaa. Der Kundenkontakt. Doch alles drum herum macht dich fertig. Doch ich habe einen Plan. Einen Plan, der dir dabei helfen kann Stunden jeden Tag zu sparen:
1. Finde eine Zielgruppe mit der du gerne zusammenarbeiten willst und finde heraus was sie beschäftigt. (Junge Familien? Unternehmen?)
2. Starte einen Newsletter in dem du über ihre Probleme, Herausforderungen und Wünsche schreibst.
3. Habe einen soft call am Ende jeder E-Mail.
4. Konzentriere dich darauf die Liste konstant aufzubauen.
5. Kontaktiere sie täglich.
Werden sich Menschen abmelden? Auf jeden Fall. Doch diejenigen die bleiben, vertrauen dir und du bist ständig mit einem freundlichen "Hallo" in ihren Postfächern. Du wirst zu dem vertrauten Ansprechpartner wenn sie bereit sind. Einige sind es nach 2 Wochen. Andere nach 2 Jahren. Doch du kontaktierst sie alle.
Das, mein lieber Steffen aus der Vergangenheit, ist der "Eine E-Mail Pro Tag"-Plan. Oder EEPT-Plan."
Zufrieden drehe ich mich um, steige zurück ins Auto und stelle das Datum auf den 22.5.2024
...
...
...
Wruuuum!
Also wenn du diese E-Mail nocht liest, dann habe ich wahrscheinlich damals nicht auf mich gehört.
😅
Ich kann es mir nicht verübeln. Wahrscheinlich dachte ich, es ist ein schlechter Traum. Und ich habe auch gar keine Ahnung was Newsletter sind oder wie E-Mail Marketing funktionieren soll.
Zum Glück hast du diese Probleme nicht. Ich komme nicht aus der Zukunft zu dir. Und ich lasse dich nicht mit dem Plan im Regen stehen und verpiss mich einfach wieder.
Ich bin hier für dich.
Zwei meiner drei asynchronen Coaching Spots sind vergriffen. Einige haben noch nicht geantwortet oder sich entschieden. Deine Chance noch dabei zu sein. First come, First serve.
Antworte auf diese E-Mail mit "Zeitmaschine" und ich lass dir die Details zukommen.
Bleib Episch 👑
Steffen
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