voll in die Fresse und es tut weh

Apr 09, 2026 3:26 pm

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Moin moin

Jeder hat einen Plan, bis einen das Leben ins Gesicht schlägt. Und genau das ist mir passiert.

Der Hamburg-Kettlebell-Club war immer ein Platz der Gemeinschaft und der gegenseitigen Unterstützung. Dann kamen mehrere Sachen auf einmal.


  • Raummiete +25%
  • Verlängerung nur begrenzt möglich
  • Weniger Teilnehmer durch Wegzug oder weil sie die neue Location nicht erreichen können.


“The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place and I don't care how tough you are it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't about how hard ya hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward. How much you can take and keep moving forward. That's how winning is done!”Sylvester Stallone, Rocky Balboa


Video Link: https://youtu.be/kyQrl7AWeXg?si=wLWnt6y74yR_rWG_&t=88


Von „läuft“ zu „Was jetzt?“

An sich zeichnete sich das schon ab – doch man denkt „wird schon“ und macht weiter. Doch alles geht einmal zu Ende.

Ich mache das seit 2013. Das ist nicht mein erstes Rodeo.

Veränderungen sind gut – auch wenn der Anfang meist der oben genannte Schlag ins Gesicht ist.


Du hast die Wahl:

  • zurückziehen?
  • Tot stellen?
  • Angriff?

Mittlerweile suche ich eine weitere Lösung, die alle wachsen und sich entwickeln lässt. Irgendwann wird es Zeit, neue Wege zu gehen.


Wie mir ein lieb gewonnenes Clubmitglied schrieb

Hallo Frank, vor fast genau 10 Jahren habe ich bei dir den „Enter the Kettlebell“-Kurs gemacht. […] Ich hatte damals fast 15 kg abgenommen und wollte Krafttraining integrieren. Auf Fitnessstudio hatte ich keine Lust. […] So bin ich auf Kettlebell gestoßen – und auf dich und deinen Hamburg Kettlebell Club. Das war das Beste, was mir passieren konnte, denn dank der 10 Jahre Training bei dir bin ich heute deutlich stärker und fitter als vor 10 Jahren. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei dir bedanken. Seit letztem Jahr habe ich mit Bouldern angefangen […] und gemerkt, dass ich auch andere Sportarten ausprobieren möchte und mir einige Bewegungen fehlen. Um das unter einen Hut zu kriegen, hätte ich meine Trainingszeiten sowieso reduziert. Bei dir in Sasel zu trainieren, ist für mich leider keine Option, da die Anfahrt mit Öffis über eine Stunde dauert. Außerdem mache ich gerade beim Hamburger Sportbund eine Schulung zum Kursleiter „Fit im Alter“, wofür ich ebenfalls Zeit brauche. Ich habe mich daher entschlossen, mit dem Kettlebell-Training vorerst aufzuhören, um Raum für andere Dinge zu schaffen. Ich finde, wir sind eine echt tolle Truppe – […] vielleicht ist es jetzt an der Zeit, neue Wege zu gehen. Nochmals ganz herzlichen Dank für dein Training über all die Jahre. Viele liebe Grüße Frank“ – ja, der Gute hat den gleichen tollen Vornamen wie ich.

Wie viele ehemalige Clubmitglieder sich selber zu Lehrern entwickelt haben, erfüllt mich mit Stolz. Das ist großartig und zeigt, dass das, was ich mache, einen Sinn hat.


Wie geht es weiter?

Der Club wird kleiner. Persönlicher. Fokussierter.

Was bleibt:

  • Strukturierte Trainingsblocks
  • Kettlebell
  • Mace


Was neu dazu kommt:

  • Langhantel, Rack, Atlas Stones
  • Mehr Möglichkeiten
  • Noch individuellere Betreuung


Die Grundlage bleibt:


Und sonst so?

Es stehen auf jeden Fall noch einige Neuerungen bevor. Ich halte Dich auf dem Laufenden. So bin ich dankbar für die Zeit, Ich bin traurig, weil wir eine so gute Truppe waren.

Es wird wieder mal Zeit zu wachsen – das schließt mich ein. Ein weiterer Schritt, der Beginn einer neuen Reise - vielleicht mit Dir zusammen.


Wenn ja: Let’s Go! Get shit done!


Dein Frank


PS: Wenn Du Leute in der Nähe von Hamburg Sasel kennst, die mit Spaß fit und unglaublich stark werden wollen, stelle bitte einen Kontakt her. Danke.

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