Liebe ,
mal etwas anderes als Advent…
Du bist eine Frau und dich interessiert bestimmt das Thema Menopause / Wechseljahre? Wenn noch nicht, dann in ein paar Jahren - das verspreche ich dir!
Ich komm ja nicht viel raus, aber wenn ich mal unter Leute komme, dann treffe ich meine Freundinnen oder Nachbarinnen und das sind meistens Frauen zwischen 40 und 55. Und irgendwie landen wir immer bei dem Thema Wechseljahre.
Und ihr kennt bestimmt auch das Phänomen, dass einem in Social Media genau die Themen vor die Linse kommen, die gerade zu einem "passen". (Also einmal ein paar Sekunden zu lang einem Abnehmguru zugehört - schwupps bekommst du nur noch Vorschläge zu Fitness. 😅 Ein anderes Thema, das auch immer wieder aufploppt ist Botox - aber dazu ein anderes Mal mehr.)
Na jedenfalls bekomme ich ständig das Thema Perimenopause, Menopause, Wechseljahre angezeigt. Und ja, ich hab auch die ganzen Podcasts und Bücher dazu organisiert.
Jetzt bräuchte ich nur noch genügend Zeit das alles zu lesen oder anzuhören.
Eigentlich fehlt es aber an Energie!
Das Gehirn verändert sich
Es gibt eine relativ neue Studie, in der man bestätigt hat, was Frauen seit hunderten von Jahren schon sagen.
Nämlich, dass sich das Gehirn von Frauen in der Menopause verändert. Man hat herausgefunden, dass wir 30% weniger Energie im Gehirn haben. Das bedeutet, dass die Neuronen Glukose nicht mehr so schnell verbrennen können.
Kommt mir bekannt vor: Hallo Gehirnnebel!
Neulich schickte mir eine Freundin einen Post mit interessanten Statistiken.
- 9 Millionen Frauen zwischen 40 und 55 Jahren sind aktuell potentiell in Deutschland in den Wechseljahren.
Und da ich mich viel mit Produktivität beschäftige fand ich auch folgende Statistik sehr interessant:
- 40 Millionen Arbeitstage Ausfall wegen Wechseljahresbeschwerden
Laut Statistik haben 60% der Personalverantwortlichen erkannt, dass sie für Frauen in dieser Altersgruppe etwas tun müssen, um sie im Job zu halten, weil 25% von uns darüber nachdenken, aufgrund der Beschwerden, ihre Arbeitszeit zu reduzieren.
Wie ist es bei dir? Gehörst du zu den 25%?
OK genug Statistik!!!
Ein weiterer Beitrag erregte meine Aufmerksamkeit. Nämlich die Frage nach dem warum es überhaupt die Menopause gibt.
Menschen gehören zu den einzigen 3 Spezies auf der Welt, bei denen die Weibchen diese Erfahrung machen. (Die anderen beiden sind die Elefanten und Wale.)
Die „Großmutter-Hypothese“
Laut einer Theorie haben sich Frauen, vor allem Großmütter, so entwickelt, dass sie sich ab einem bestimmten Alter nicht mehr fortpflanzen, sondern länger leben, um jüngere Generationen zu unterrichten.
Dieses Phänomen entspricht der „Großmutter-Hypothese“, einer Theorie, die besagt, dass weibliche Menschen weit über ihr reproduktives Alter hinaus leben, um sich um die Enkelkinder zu kümmern und das Überleben ihrer Abstammungslinie zu sichern. Über die Pflege hinaus bieten Großmütter unschätzbare Weisheit und Erfahrung, indem sie Wissen über das Überleben, soziale Strukturen und kulturelle Traditionen weitergeben. Diese verlängerte postreproduktive Lebensspanne hat den menschlichen Gemeinschaften einen evolutionären Vorteil verschafft, da sie die Bindungen zwischen den Generationen stärkt und die Weitergabe von wichtigen Fähigkeiten und Geschichten erleichtert.
So kann man annehmen, dass die Menschheit Mechanismen entwickelt hat, die in Beziehungen und Bildung verwurzelt sind, um kollektives Wissen zu bewahren und weiterzugeben und so die Kontinuität von Kultur und Fortschritt zu sichern. Also stehen die Nachkommen im Mittelpunkt.
Matriarchat
Matriarchat ist das Gegenteil von Patriarchat. Das wussten wir schon.
Im Matriarchat stehen die Bedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt. Im Patriarchat stehen Männer in einer hierarchischen Linie oben bzw. im Zentrum stehen deren Bedürfnisse.
Wenn es im Patriarchat bei konservativen Werten viel um "Familie" geht, dann stehen nicht die Bedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt, sondern eine Familienstruktur, in deren Mittelpunkt die Befriedigung der Bedürfnisse von Männern steht.
Und wenn man das mal verstanden hat, dann ergibt es auch einen Sinn, warum weniger Geld in Betreuungsangebote fließt, warum Arbeitszeiten und Kitazeiten nicht passen, warum Infrastruktur selten barrierefrei ist, warum Frauen mehr Hausarbeit übernehmen, warum Frauen Pflege übernehmen... und und und.
Als Frau wirst du auch immer in dem Kontext der Reproduktion gesehen, ob du Kinder hast, willst oder nicht... alles in diesem System richtet sich nach diesen patriarchalen Strukturen.
The Good Working Mom
Ich habe mal mit The Good Working Mom gestartet, weil ich mehr Gerechtigkeit für Frauen in der Arbeitswelt wollte. Angefangen bei mir selbst. In den letzten Jahren hab ich viel gelernt, hab alles gegeben, um beruflich mehr rauszuholen, in der Care-Arbeit eine faire Aufteilung zu erreichen und mein Wissen an andere Frauen - also an dich, - weiter zu geben.
Alle meine Angebote verfolgen das Ziel, eine Frau nach der anderen, zu mehr Gerechtigkeit, mehr Gehalt, mehr Freizeit, mehr Zufriedenheit, mehr von allem, was sie sich wünscht, zu bringen.
Ich hoffe, dass dir diese Perspektiven auf die Wechseljahre und ihre Bedeutung gefallen haben und dir vielleicht sogar ein paar neue Denkanstöße geben konnten.
Danke, dass du The Letter liest, , und denk daran: Schritt für Schritt zu mehr von dem, was du dir wünschst.
Bis bald, vielleicht im Workshop?
Liebe Grüße, Anna 💋
Links zum Thema Wechseljahre: (unbezahlte Werbung)
Podcast: Hormongesteuert
Buch: Woman on Fire
Statistik: the-change.org
Wikipedia: Die Großmutter Hypothese
************************************************
Webseite: https://thegoodworkingmom.com/
Infos Jahresworkshop: https://thegoodworkingmom.com/workshop/
Direkt zum Workshop anmelden? https://sendfox.com/lp/1yeqrd
Instagram: https://www.instagram.com/anna.antoniadou.coaching
0 comments