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Selbstwert - The Good Working Mom Letter 20

Und wieder ist eine Woche vorbei, !


Eine Woche, in der ich mehr auf mein eigenes Selbstvertrauen bauen musste als sonst.


Es ist wie jeden März, die Zeit der Leistungsbeurteilung in meinem Job als Projektleiterin bei der DB. Das geballte Feedback für das vergangene Jahr. Ich muss zugeben: Mein Horror seit 18 Jahren.


Dieses Jahr wurde mir vor Augen geführt, dass meine Bewertung in direktem Zusammenhang steht mir meiner Sichtbarkeit.


Erinnerst Du Dich noch an den Buchtipp "Nur wer sichtbar ist, findet auch statt" von Tijen Onaran. Das gilt nicht nur für Personen, sondern auch für Ergebnisse. Eine Führungskraft hat nicht die "Holschuld", im Detail herauszufinden, was Deine Arbeits- und Projektergebnisse sind. Du hast die "Bringschuld". Und wenn Du nicht darüber sprichst, dann sieht es eben niemand.


Was nicht sichtbar ist, findet nicht statt.


Und wie funktioniert das jetzt, wenn wir seit einem Jahr zuhause sitzen?


Eine Freundin gab mir den Tipp, es ab sofort wie erfolgreiche Personal Brands in Social Media zu machen. Sie posten täglich Mikroprozesse aus ihrem Alltag. Sie zeigen nicht nur Endergebnisse, sondern auch Mini-Zwischenschritte auf dem Weg dorthin. Mehrmals.


Ich könnte also ab jetzt jeden Tag einen Dreizeiler an meine Führungskraft senden, mit den erledigten Tasks des Tages. 🤔 Ta-Da!!!!


Ich überlege noch...


Wie es weiter ging


Ich habe außerdem das Feedback bekommen, dass ich sehr emphatisch sei und absolut wertvoll für das Team... was aber dann passierte, habe ich in diesem Post verarbeitet.


👇🏼


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Vor ein paar Tagen hatte ich mein alljährliches Mitarbeitergespräch mit meiner neuen Führungskraft. Unter anderem wurde meine große Fähigkeit zur Empathie gelobt. Sie fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, da ich ja COACH bin und so große Menschenkenntnis habe, für das Team eine Art Crash Kurs in Menschenkenntnis zu machen.Willst Du wissen, was meine Antwort war?1. es gibt keinen Crash Kurs in Menschenkenntnis! 2. Wenn ich etwas in der Richtung machen würde, würde ich es gerne trennen wollen und meine Arbeit als Coach dann auch vergütet haben wollen.Daraufhin musste sie zugeben, dass sie es nicht bedacht hatte, dass ich ja diese Tätigkeit auch beruflich ausübe und damit Geld verdiene. Also dann kein Crashkurs fürs Team. In dem Fall war das ein Crashkurs in Selbstwert.Know your worth! Heißt es doch immer, oder? Disclaimer:Ich mache ab und zu Workshops Pro Bono für das Südwest Netzwerk Frauen bei der Bahn, weil ich es als Übungsfeld betrachte und weil ich weiß, dass die Frauen zu bestimmten Themen sonst keinen Zugang haben würden. .........................................#CoachingFürFrauen #Netzwerk #FrauenNetzwerk #Sidepreneur #KindUndKarriere #BerufstätigeMutter #BusinessCoach #Mompreneur #Selbstvertrauen #Selbstwirksamkeit #Selbstbewusstsein #selbstwert

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Das war nicht ganz "Lady-like"


Letztes Mal hatte ich Dir versprochen, ein paar Beispiele zu bringen, in welchen Alltagssituationen sich diese Konditionierung zu diesem "Lady-like-sein" zeigt.


Eine frühere Version von mir, hätte wahrscheinlich gleich "Ja" gesagt. "Klar kein Problem", "Kann ich machen" oder etwas in der Art. Es ist die automatische Antwort, das zu schnelle "Ja" oder das zu schnelle "Nein, es ist nichts". Oder auch sehr beliebt: "Alles gut!"


Eine andere Form ist, das ständige es-anderen-Recht-machen-wollen, unnötige Bescheidenheit oder das eigene Licht unter den Scheffel stellen.


Minimieren der eigenen Ansprüche oder Wünsche und sich selbst heraus verhandeln. Das führt dazu, dass Du weniger forderst, und dann bekommst Du auch weniger.


Übernehmen von unausgesprochenen Erwartungen und Aufgaben, die nicht zu Deinem Job gehören und Du nie zugestimmt hast zu übernehmen, die aber regelmäßig erfolgen. Z.B. Spülmaschine einräumen im Büro, Bibliotheksdienst in der Schule oder Elternsprecherin. Alles was unter Ehrenamt fällt... unbezahlt, kostet aber Deine Zeit und Energie. (Ich denke dazu gehört auch, dass in der jetzigen Zeit der Pandemie, überwiegend die Frauen, vermehrt für Care-Arbeit eingesprungen sind. Hier nochmal verlinkt der Zeit-Artikel von Jutta Allmendinger)


Da gibt's noch mehr, aber um nicht wieder zu lang zu werden, gebe ich Euch zum Schluss noch einen Klassiker: Komplimente herab spielen. "Ach, das war doch gar nichts!" - kennst Du, oder ?


Was kommt


Ich freue mich auf den März. Frühlingsanfang, Weltfrauenmonat, Internationaler Frauentag am 8.3. und #hallogoodworkingmom Challange bei Instagram - machst Du mit, ?


Ich freue mich, wenn Du dabei bist. Unter allen Teilnehmerinnen wird am Ende ein Geschenk ausgelost.


Ich bin gespannt auf die Beiträge und vielleicht kann ich nächste Woche schon darüber berichten...


Bis dann.


Viele liebe Grüße

Anna


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www.thegoodworkingmom.com


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