Hallo ,
Wie oft hab ich Freundinnen gefragt, ob sie auch ein bestimmtes Symptom hätten und dann heißt es „nee, das hab ich gar nicht“. Und dann komm ich mir doof vor, weil ich gefragt habe. Dafür hat sie dann aber etwas anderes und ich denke: WOW!
Symptome in den Wechseljahren… es gibt hunderte davon! Z.B. Stimmungsschwankungen... kann an Hormonen liegen - muss aber nicht.
Alles zwischen 35 und 55
Ich habe ein neues Hörbuch angefangen. „Das Gehirn in der Menopause“.
Du brauchst mir dein Alter nicht verraten, … selbst wenn du noch jünger bist als ich… früher oder später erwischt es dich auch. Und dann wirst du dich täglich fragen: WTF??? Was soll das eigentlich?
Bin mit dem Hörbuch noch nicht durch. Immerhin weiß ich jetzt, dass Hitzewallungen kein körperliches Symptom ist, sondern ein neurologisches; sie werden also im Gehirn ausgelöst.
Es gibt so viele Informationen dazu… Bücher und Podcasts, dass ich das Gefühl habe, ich hätte nicht erst mit Ü50 anfangen dürfen mich damit zu beschäftigen. Hätte ich nochmal die Chance würde ich schon mit 35 damit anfangen, mich zu informieren. Mindestens mit 42. Als mein Körper anfing sich irgendwie zu verändern.
Du darfst gereizt sein, vor allem, wenn du gereizt wirst.
Eine Freundin erzählte einmal von ihren „Stimmungsschwankungen“. Sie meinte, sie hat gewartet, bis alle aus dem Haus waren, um endlich in Ruhe zu weinen. Als ich dieses Bild vor Augen hatte, musste ich laut lachen. Sie hat auch gelacht. Wenn‘s vorbei ist, dann weiß man gar nicht was los war.
Ich selbst bin mal so dermaßen ausgerastet, dass ich mich selbst nicht erkannt hab. Ich glaub meine ganze Familie war danach etwas verwirrt. Aber es war nicht meine schuld. Ich wurde provoziert.
Wortfindungsstörungen
In einem Video sah ich eine Frau, die darüber Sprechen wollte und ihr kam das Wort Perimenopause nicht über die Lippen. Dann rief sie Perihimmelarsch!!!
Und ich finde das trifft es eigentlich ziemlich genau auf den Punkt!
Überleben während der Peridingsda…
Stell dir vor, es setzt die Periode doch mal wieder ein (nach Wochen oder Monaten). Schlimmer als du es kanntest.
Du blutest also wie ein nie enden wollendes Horrorfilm-Requisit, hast 3 Tage lang Migräne, dann musst du zu Meetings mit Auftraggebern, die zwar nichts vom Thema verstehen, aber finden du rechnest zu viele Stunden ab. Deine neue Chefin schreibt E-Mails ohne Anrede und mit vielen Ausrufezeichen und dein Teamleiter möchte dir sein eigenes Projekt übergeben, wo du die Kundin von früher kennst. Helga (Name von der Redaktion geändert 😗) war mal deine Kollegin und hat dir damals vor 20 Jahren beim Kennenlernen gesagt, dass sie auch über ein Zweitstudium nachgedacht hat, aber es dann doch nicht gemacht hat, weil das nichts bringen würde.
An solchen Tagen schreib ich meine Gedanken auf. Und wenn das Negative raus ist, dann schlag ich die nächste Seite auf und schreibe, was ich dafür alles gut finde an dem Tag. Und das kann auch etwas Kleines sein. Denn alles bringt etwas. Alles, was ein Lächeln zaubert. Vom Flirt an der Fleischtheke bis zum Zwetschgen Kuchen backen, vom Lieblingstinte auffüllen bis hin zur Aussicht, Helga wieder zu treffen und Stunden abzurechnen. Zweitstudium sei Dank!
Und was tut dir gut an solchen Tagen, ?
Viele Grüße
Anna
P.S.: Du kannst dich schon zum Jahresworkshop anmelden!
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Anna Antoniadou Coaching
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