Hallo, ich bin Anna Antoniadou by Anna Antoniadou

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The Letter 130 - Brief an die innere Zweiflerin

…den Entwurf zu diesem Text hatte ich im Urlaub geschrieben. Manche Themen begleiten mich ständig.

Liebe ,


gehörst du zu den Zweiflerinnen, Perfektionistinnen mit Impostor-Syndrom und fragst dich manchmal: "Wie professionell bin ich und wie wirke ich eigentlich?"


Selbstbewusstsein ist nicht nur eine Haltung in dir, sondern auch eine Wirkung nach außen. Mit Professionalität verhält es sich ähnlich.


Du kann von dir selbst überzeugt sein und gleichzeitig kommt es bei deinem Gegenüber nicht an. Du bist professionell, aber bevor dich jemand kennt und dir vertraut... woher soll sie das wissen?


Dann läuft irgendwas schief und schon fängst du wieder an, an dir selbst zu zweifeln.


Erfahrungen in der Vergangenheit


Von all dem Feedback, das ich persönlich im Laufe meines Berufslebens erhalten habe, sind mir zwei Dinge besonders in Erinnerung geblieben, die mich an einem bestimmten Punkt getroffen haben. So ist es meistens. Etwas, das einen emotional bewegt, bleibt eher in Erinnerung.


Das eine war vor zehn Jahren, während der Ausbildung zur Prozessbegleiterin. Eine Teilnehmerin, die ein bisschen älter ist als ich, erklärte mir, wie sie mich wahrgenommen hat, als sie mich das erste Mal gesehen hat.

Wie ich da saß. Im Stuhlkreis: "Klein und rund." Daran muss ich oft denken. Dann richte ich mich wieder etwas mehr auf. Kopf hoch, Schultern zurück.

Wie viel % mehr Wirkung?


Kennst du das, wenn jemand etwas zu dir sagt und du dich hinterher nicht an die genauen Worte erinnerst, aber spürst, was gemeint war?

„Vielleicht findet sich ja mal eine Kundin, die auch so wie du einen griechischen Nachnamen hat, für die du genau die richtige bist.“ Das war das zweite Mal.


Manchmal dauert es eine Weile, bis es Klick macht!


Funktioniert trotzdem


Ich kann nur sagen, dass ich seit 2016 mit Teams arbeite, junge Kollegen begleite und regelmäßig Coachees (nicht nur Frauen) bei Ihren Herausforderungen unterstütze. Und bis jetzt war keine Griechin dabei 🤣

Irgendwas muss ich ja richtig machen…


Wie hab ich es geschafft als Migra -Tochter, Abi zu machen, zu einer Zeit, wo von 70 Schülern 68 Deutsche waren und die Lehrer jede Gelegenheit, dich auszugrenzen, genutzt haben. Wie hab ich es geschafft, in einem „Männer“-Beruf zu studieren, zu arbeiten und seit über 20 Jahren inkl. 2 mal 2 Jahren Elternzeit und nach zwei Karriereknicken wieder zurück zu kommen und mich zu entwickeln zur Projektleiterin für Großprojekte? Wie hab ich es geschafft mit zwei kleinen Kindern eine Ausbildung als Prozessbegleiterin und eine als Coach zu machen???


Coachees finden immer den richtigen Coach.


Sie sind in der Lage zu erkennen, was sie von mir erwarten können und sind bereit sich darauf einzulassen.


Übrigens, bei „Feedback“, nach dem du nicht gefragt hast, frag dich, was dahinter stecken könnte. Es ist möglicherweise eine Überlegung wert.


Andererseits ist es einfach nur ein Spiegel der ganz persönlichen Ansichten der Feedbackgeber.


Denk immer an das, was bei dir gut läuft. Was bisher geklappt hat.

Was du alles geschafft hast.

Das sind die Beweise gegen die, die an dir zweifeln, aber vor allem, die Beweise für dich selbst. Zweifle nicht mehr an dir selbst!


Und wenn du Unterstützung brauchst, melde dich.


Viele Grüße

Anna


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Anna Antoniadou Coaching

Nordbahnhofstr. 37

70191 Stuttgart


E-Mail [email protected]

Termin buchen: https://tidycal.com/annaantoniadou

Webseite www.thegoodworkingmom.com

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