Working In Public für Workshops, ja oder nein?
Feb 03, 2026 8:06 am
Hallo ,
solltest du deinen Workshop "in Public" bauen?
Was ist Working in Public?
"Building in public" oder "working in public" bedeutet, dass man seine Arbeit dokumentiert, z.B. auf Social Media oder via Newsletter, und einen Einblick in den Prozess gibt, noch bevor das Ergebnis fertig ist.
WIP für Workshops, ja oder nein?
Ich bin generell großer Fan von Working in Public (und mache das gerne auf meinem persönlichen Insta Account), aber für Workshops ist meine Antwort nicht eindeutig "ja, macht das!".
Erstmal die Unterscheidung je nach Workshop-Geschäftsmodell:
- Wenn du im Online-Business-Geschäftsmodell bist und selber Workshops organisieren und Tickets verkaufen willst, oder VIP-Day-Workshops als Productized Service anbieten willst, dann ist WIP eine tolle Marketingstrategie und kann auch helfen, das Produkt eng mit der Zielgruppe zusammen zu entwickeln.
- Wenn du im Dozent:innen Geschäftsmodell bist, ist es nicht so eindeutig... Deswegen ist meine Antwort da:
in meinem neuen Programm, dem Workshop Inkubator, habe ich "working in public" auf die Not-To-Do-Liste geschrieben. Das ist meine Begründung dafür:
Ich bin Superfan dieser Methodik, ABER nicht alles muss von Anfang an WIP-mäßig begleitet werden.
Falls du Lust drauf hast, mach es!
Falls WIP dich zum Overthinken bringst, dann hast du hiermit die Erlaubnis: Geh die ersten Schritte hinter den Kulissen. Du hast dann später immernoch genug Gelegenheiten, den Prozess zu zeigen.
Ideen, was du SPÄTER zeigen kannst, wenn du die Pitch-Phase hinter dir und den Auftrag in der Tasche hast:
In der Konzeptionsphase:
- wie du Methoden auswählst (und warum du dich gegen andere entscheidest)
- ob und wie sich der Workshop im Vergleich zur ursprünglichen Idee verändert hat
- welche weiteren Workshop-Ideen du schon bekommst
In der Fleißarbeitsphase:
- wie du die Folien und Workshopmaterialien erstellst
- wie du Arbeitsblätter und Seminarpläne ausdruckst
- wie du deinen Workshop übst
Falls es ein offline-Workshop ist:
- wie du deine Tasche packst
- welche coolen Workshop-Gadgets (große Post-Its, Timer, ...) du mitnimmst
- welches Outfit du für den Workshop ausgewählt hast
Kurz vor dem Workshop:
- wie deine Last-Minute-Vorbereitung aussieht
- ob du ein Ritual hast, um dich in Workshop-Stimmung zu bringen
- wie dein Arbeitsplatz aussieht ("was die TN sehen/ was ich sehe")
Nach dem Workshop:
- war es so wie erwartet oder gab es Überraschungen?
- was lief gut, was du beim nächsten Mal anders machen willst
- welches Feedback du von den Teilnehmer:innen bekommen hast
- wie du dich nach dem erfolgreichen Workshop belohnst und entspannst
- wie du dir Feedback und Ideen für den nächsten Workshop aufschreibst
Da ist für WIP-Fans doch bestimmt was dabei, oder?! :)
LG Kato
P.S. Wenn auf deinem 2026 Vision Board steht, B2B Workshops zu geben: Mein neues Produkt dafür ist feeeeertig! Der Workshop Inkubator führt dich durch den Prozess, B2B Zielgruppen zu checken, Themen für sie zu finden und den ersten Pitch zu schreiben. Hier kaufen und loslegen: methodisch-flexibel.de/inkubator