"ich will mich lieber von einer Firma bezahlen lassen als von meinen Followern"

Apr 02, 2026 3:12 pm

Hi party people!

Bevor wir ins heutige Thema einsteigen, ein Hinweis in eigener Sache:

Ich beschränke den Zeitraum, in dem ich mein Mentoringprogramm, den Workshop Accelerator anbieten kann. Aus Kapazitätsgründen gibt es dieses Jahr die folgenden 3 Möglichkeiten, im Accelerator mit mir zu arbeiten:

  1. Zeitraum 1: April / Mai / Juni 2026 (ja, also quasi ab jetzt – wenn jemand von euch schon länger um den Accelerator herumschleicht, now is the time!)
  2. Zeitraum 2: Mai / Juni / Juli 2026
  3. Zeitraum 3: September / Oktober / November 2026


Nächstes Jahr dann erst wieder ab Januar oder Februar. Danke für euer Verständnis! Hier einen unverbindlichen Call buchen zum kennenlernen ☎️


Okay, jetzt zum Blogpost:


Lieber von Firmen bezahlt werden als von Followern

Ich guck gern den Content von anderen Unternehmer:innen, die einen Einblick hinter die Kulissen gewähren. Eine davon ist Latasha James – und was sie in ihrem neuesten Videopodcast gesagt hat, hat mich aufhorchen lassen 👀


Sie hat darin erzählt, was sie für den Rest des Jahres plant. Zum Kontext: Sie ist Social-Media-Managerin, und neben eigenen Kursen hat es sich bei ihr immer mehr dahin entwickelt, anderen Social-Media-Manager:innen in spe in die Selbstständigkeit zu helfen, mit kohortenbasierten Programmen, Onlinekursen, digitalen Produkten und Coachings; aber sie monetarisiert auch ihre YouTube-Reichweite mit Affiliate-Links und Sponsorships.


Genau auf letzteres will sie sich 2026 mehr konzentrieren. Zum einen, weil sie aufgrund ihres Masterstudiums weniger Zeit für Kurse und Co hat, aber auch – und hier wurde ich aufmerksam – aus diesem Grund:


„For me personally, it feels better to take money from a brand than to ask money of you guys“


(ca ab 14:22 in Latashas Video Creative Entrepreneurship: Here’s What I’m Going All In On This Year)


also, übersetzt: „Es fühlt sich für mich persönlich besser an, Geld von einer Marke anzunehmen als von euch.“


Firmen als Kunden = Multiplikatororgas

Dieses Prinzip, lieber Firmen bezahlen zu lassen statt eigene Follower:innen, kann man nicht nur in einem Content-Creating-Businessmodell nutzen, sondern natürlich auch bei Workshops.


Ich würde hier allerdings nicht an klassische Unternehmen herantreten (das ist leider nicht ganz so leicht!), sondern ich würde den Schritt über Multiplikator-Organisationen gehen. Das sind Organisationen, die selber Workshoptickets verkaufen (z.B. sowas wie eine Familienbildungsstätte im privaten oder IHK-Akademie im beruflichen Bereich), oder die ihren Mitgliedern kostenlose Fortbildung ermöglichen (z.B. ein Verband für Mitglieder).


Sprich: statt selber einen Workshoptermin anzusetzen und den Zugang an Follower:innen, Netzwerkmitglieder, Bekannte, (Ex-)Kund:innen oder andere Leute in unserer Reichweite zu verkaufen, gehen wir im Dozent:innen-Modell an Multiplikator:innen.


Vorteil 1: weniger Orga-Aufwand

Im Dozent:innen-Modell haben wir wenig bis nix mit dem logistischen Teil des Workshops zu tun. Anmeldeverwaltung, Raumvorbereitung und Co übernimmt die Orga.


Vorteil 2: größere Reichweite

Multiplator-Orgas haben selber einen Draht zur Zielgruppe, zum Beispiel durch eigene Mailverteiler, Programmkataloge, Social-Media-Reichweite oder Netzwerke. So erreicht dein Workshop Leute, die du selber mit deinem eigenen Marketing wahrscheinlich nicht erreicht hättest.


Vorteil 3: geringere finanzielle Belastung für die Teilnehmer:innen

Das ist das Hauptargument, das ich hier machen will, und der Latasha bei ihren Überlegungen offenbar auch wichtig war: In Zeiten von Wirtschaftskrise, steigenden Lebenshaltungskosten und schwieriger Joblage kann es sich schwierig anfühlen, für die eigenen Angebote auch noch Geld zu verlangen – vor allem, wenn unser Workshopangebot sich an Zielgruppen richtet, die traditionell eh nicht so ein großes Budget haben, z.B.:

  • Zielgruppen mit geringem Einkommen wie Studierende, Menschen in schlecht bezahlten Jobs, Teilzeitarbeitnehmer:innen etc.
  • Zielgruppen, die erst noch am Anfang ihrer Karriere stehen (wie bei Latasha angehende Social-Media-Managerinnen, die ihre Selbstständigkeit gerade erst aufbauen)
  • Zielgruppen, die von aktuellen Krisen besonders betroffen sind, z.B. Selbstständige in kreativen Berufen, die wegen KI struggeln


Wenn wir im Dozent:innen-Modell unterwegs sind, schicken wir unsere Rechnung an die Orga, nicht die Teilnehmer:innen. Die können – je nach Kontext – entweder kostenlos an dem Angebot teilnehmen, oder zahlen einen niedrigen Ticketpreis.


Wenn ihr selber noch aus der Online-Business-Logik kommt, aka Step 1: Reichweite aufbauen, Step 2: Angebot launchen, Step 3: Profit – dann ist das Dozent:innen-Geschäftsmodell eine schöne Abwechslung oder Erweiterung eurer eigenen Selbstständigkeit. (Auch, um es abzufedern, wenn Launches nicht mehr so viel Umsatz bringen wie früher.)


Wenn du herausfinden willst, was es für dein Thema für Multiplikator-Orgas gibt, mit denen du zusammenarbeiten könntest: Genau dafür hab ich den Workshop Inkubator entwickelt. Der führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess, Workshopthemen zu finden, möglcihe Auftraggeber zu identifizieren und den Kontakt herzustellen. Nimm dir einen Nachmittag Zeit für den Inkubator und teste, ob Bedarf an deinem Angebot gibt. Wenn ja, sicherst du dir so gleich deinen ersten Auftrag!


zum Workshop Inkubator (220€)


Alternativ kannst du dir einen Workshop-Accelerator-Kennenlerncall mit mir buchen, um das für dein Thema + Business durchzusprechen. Hier gehts zur Terminbuchung.




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