Ethisches Marketing.
Diese zwei Wörter schwirren ständig in meinem Kopf herum. Als Blog, Podcast oder Buchreihe. Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Sie sind meine treibende Kraft.
Vor 15 Jahren war ich kein Chorknabe und habe mir anschließend geschworen nur noch im Sinne meines Gegenüber zu handeln. (Mehr dazu an einem späteren Tag)
In einigen LinkedIn Beiträgen sind sie auf positive Meinung gestoßen.
Doch es gab auch negative Kommentare:
"Das ist ein Oxymoron. Es gibt kein ethisches Marketing. Genauso wenig wie das Wort eiskalt."
"Ein Wolf im Schafspelz."
Um eines klarzustellen:
Ethisches Marketing bedeutet nicht, dass wir "Warmduscher-Marketing" betreiben. Auch im ethischen Marketing nutzen wir Taktiken, die eine Zielgruppe dazu verleitet Dinge zu tun, die sie vorher nicht auf dem Schirm hatten.
Genauso wie meine Frau mich gestern dazu überzeugt hat an den Strand zu gehen, obwohl ich eigentlich zu viel zu tun hatte. Es war einer der schönsten Nachmittage seit Langem.
Was es viel mehr bedeutet ist, das wir mit unseren Anstrengungen unserer Zielgruppe dabei helfen genauso viel - und meistens sogar mehr - aus dem Deal zu holen, als wir.
Eins der berühmtesten Jim Rohn Zitate ist immer noch:
"Wenn ich genügend Menschen dabei helfe ihre Ziele zu erreichen, dann werde ich meine eigenen Ziele ganz automatisch erreichen."
Darum dreht es sich im ethischen Marketing. Unser Gegenüber ist uns wichtiger, als wir selbst.
Wenn wir diese Taktiken und Strategien im Sinne unseres Gegenüber einsetzen, dann sind sie ethisch. Und wenn das bedeutet, dass wir sie zu etwas motivieren, das sie vorab nicht wollten, dann muss es eben so sein.
In ihren Interesse.
Es ist sogar unserer moralische Pflicht es zu tun. Und wer nicht alle Schritte gehen will, der glaubt nicht an sein Angebot.
Es gibt genügend Scharlatane da draußen. Wir müssen unsere Leute vor solchen Menschen beschützen. Die Muuuhrus. Die Coach-windler. Und Hochstapler.
Ich kann es mir nicht mehr mit ansehen wie gute Menschen solchen Typen zum Opfer fallen.
Das. Muss. Aufhören.
Deswegen müssen wir dagegen ankämpfen. Mit guten Produkten. Grandiosen Dienstleistungen. Und epischen Angeboten.
Doch ab wann ist es okay zu "manipulieren"?
Sobald wir Ergebnisse einfahren und sich unsere Kunden zutiefst bedanken. Das ist der Beweis das wir auf dem richtigen Weg sind.
Lasst uns ethisch manipulieren und die Leben unserer Zielgruppe verbessern und diese gottverdammten Abzocker entlarven.
Bist du dabei?
Bleib Episch 👑
Steffen
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