Einer meiner Consulting Klienten hat mir die folgende Frage geschickt:
"Moin Steffen
Alles prima bei Dir?
In diesem Video (siehe unten) wird ein neues Community Tool (Alternative zu «Skool») vorgestellt.
In dem Video sagt er, dass eine Community das beste Freebie ist eine sehr effektive Art, Mail-Adressen zu sammeln
Hast Du Erfahrungen mit Communities?"
Hier meine Antwort:
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Communities sind großartig. Doch wir er es darstellt nicht.
Das Problem mit "externen" Communities liegt darin, die Menschen dazu zu bringen UND zu halten, regelmäßig (am besten täglich) in der Community vorbeizuschauen UND aktiv daran teilzunehmen.
Die meisten schaffen es nicht.
Es ist harte Arbeit eine Community am laufen zu halten. Der einfachste Weg ist, wenn es sich um bezahlte Gruppen handelt.
Oder der Admin/Experte hat schon ein guten Ruf und die Diskussionen sind vielfältig und aktuell.
So eine Gruppe sollte zuerst mit 50-100 Leuten die dich kennen und lieben gefüllt sein, bevor du in "die Wildnis" damit gehst.
Als Leadgenerierung finde ich es jedoch zu kompliziert. Du musst ständig online sein, selbst posten und auf die anderen Beiträge antworten.
Und wenn der Lead das Hauptziel ist, dann wird die Arbeit in der Gruppe keinen Spaß machen. Das ist ein Mindset Ding.
Nachdem die Leute ihre Adresse geben und keine Action in der Gruppe ist, dann sind sie schnell wieder weg. Und dann werden sie sich auch nicht daran erinnern wer du bist, wenn du per E-Mail auftauchst.
Wenn die Community das Business Modell ist, dann stehe ich voll dahinter. Menschen vereinen, die für (und gegen!) etwas stehen.
Engaging Content ist nur eine Seite der Medaille. Die richtigen Leute für die Gruppe zu finden, die andere.
Das zu den allgemeinen Communities.
Die angesprochene Software kenne ich nicht. Die Einmalzahlung nehmen sie womöglich, weil sie wissen das 92% aller Skool Gruppen sehr kurz offen sind und dann wieder gekündigt werden.
Bei der Facebook Gruppe kümmert es niemanden, wenn sie nicht monetarisierbar ist. Kostet ja nichts. Bei 99$ im Monat für Skool tut es schon weh, wenn das Geld nicht wieder reinkommt. (Btw: Die erfolgreichsten Skool Gruppen drehen sich darum Communities aufzubauen. Wie passend das Skool dafür 40% Affiliate-Provisonen auszahlt. 😅)
Die Plattform ist am Ende egal. Es kommt darauf an, das du eine starke Community aufbaust. Wenn du das hast, kannst du die ganze Sache auch über StudiVZ oder Jappy machen. (Gibt's das eigentlich noch?)
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Soweit zu meiner Antwort. Ich stelle mein Consulting Angebot ab dem 1.9 ein und kümmere mich dann nur noch um diejenigen, die bis dahin dabei sind. Wenn du mich an deiner Seite wissen willst, dann melde dich jetzt. Ich lass dir dann alle Informationen zukommen.
Bleib Episch 👑
Steffen
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