Die schlimmste Zielgruppe, die du haben kannst, sind die Menschen, die dein Angebot schon kennen.
Wait, whaaat?
Hört sich jetzt erstmal richtig krass an, oder? Keine Sorge . Ich hab noch alle Tassen im Schrank. Lass es mich kurz erklären:
Ich habe angefangen, E-Mails für meinen eigenen Shop und mein eigenes Business zu schreiben. Dann bin ich dazu über gegangen und habe für andere Shops E-Mails geschrieben. Diese Leute kannten E-Mail-Marketing, weil es ein sehr bekanntes Medium für Online-Unternehmen ist, vor allen für Online-Shops.
Das höchste, was ich verlangt habe, waren vielleicht 200 bis 300 Euro pro E-Mail. Was nicht verkehrt ist!
Fünf E-Mails für eine Willkommenssequenz, dauert vielleicht ein bis zwei Tage zu schreiben. Salescall, Content/Angebotscall, Research und schreiben für anderthalb Scheine ist nicht verkehrt.
Ich war jedoch immer in der Vergleichbarkeit. Gerade auf LinkedIn tummeln sich mehr Copywriter als Unternehmer, die sich für den Service interessieren.
Doch die gleiche Zeit (oder vielleicht sogar noch weniger) kann ich investieren, wenn ich zu Unternehmen gehe, die E-Mail-Marketing noch nicht auf dem Schirm haben.
Hier ein kleines Beispiel:
Ich selbst bin ein großer Wohnmobil-Fanatiker und liebe es, den Großteil des Jahres auf meinen 12 Quadratmetern zu leben. Mein Wohnzimmer ist in der Regel irgendein Strand oder die Natur an einem See. Dadurch bin ich dazu gekommen, Wohnmobilhändlern dabei zu helfen, bestehende Leads besser zu konvertieren.
Egal ob Wohnmobil oder Auto, die Industrie hat Vertrieb noch nicht so ganz kapiert. Sie verkaufen nur dann, wenn Leute zu ihnen kommen, anstatt selbst proaktiv diese Leute zurück in ihre Verkaufssäle zu holen. Und genau da setze ich an.
Überleg mal...
Wem sind fünf E-Mails mehr wert, um einen Kunden zu gewinnen?
Ein Online-Shop, der einen AOV (Average Order Value) von 100 Euro hat, oder ein Wohnmobilhändler der selbst gebrauchte Wohnmobile für 60-80 Scheine verkauft und fünfstellige Margen daran verdient? Wer von den beiden, ist für fünf E-Mails mehr gewillt zu zahlen? (Spoiler: Zehnfache Preise locker möglich)
Wie ich schon so oft hier erwähnt habe.
Dein Angebot ist nicht notwendig schlecht. Wenn du nicht deine gewünschten Umsätze erzielst, dann hast du nur eine schlechte Zielgruppe. Damit will ich nicht sagen, dass du dich nur auf hochpreisige Kunden konzentrieren sollst.
Genauso habe ich auf der anderen Seite schon Floristen dabei geholfen, Geburtstags- und Hochzeitstag-Listen aufzubauen. Dadurch hatten sie vorhersehbare Umsätze mit denen die ihre Monate planen konnten. Für jeden erfolgreichen Verkauf bekomme ich dort 5€.
Hier auch wieder die Frage: Wo gibt es mehr Kunden? Wo ist der Kundenstamm größer? Bei einem Wohnmobilhändler oder bei einem Floristen?
Hochgerechnet kommen die selben Umsätze zustande, wie beim Wohnmobilhändler, der mich einmalig bezahlt hat.
Die Preise haben nie den entscheidenden Ausschlag, mit wem wir zusammenarbeiten. Es ist immer ein Zusammenhang zwischen Preis, Volumen, Marge und Aufwand, der zeigt wer die ideale Zielgruppe ist.
Deswegen fordere ich dich heute heraus:
Kannst du eine bessere Zielgruppe für deine Dienstleistungen finden?
Lass uns dazu gerne die Köpfe zusammenstecken. Entweder einmalig oder als "on demand" Consulting. Deine Wahl. Melde dich und ich lass dir alles wichtige für deine Entscheidung zukommen.
Bleib Episch 👑
Steffen
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