Liebe ,
vor ein paar Wochen, am 27. Mai 2025, war der Diversity Tag. Meine Arbeitgeberin hatte über den Tag verteilt verschiedene Impuls-Vorträge im Angebot. Alles Online, so dass deutschlandweit viele teilnehmen konnten.
Auslöser für die Vorträge war auch das Feedback vom Interview mit einer Führungskraft während der Frauenwoche im März, wo eine der Zuhörerinnen die Frage in den Chat stellte, an wen eine Frau sich wenden kann, um Grenzverletzungen und Se*ismus zu melden, worauf sich mehrere Frauen anschlossen und klar wurde, das Interesse an diesem Thema ist sehr groß. (Vgl. The Letter 120, da habe ich darüber geschrieben.)
Se*ismus, Mikroaggressionen, Altersdiskriminierung
… und natürlich habe ich mir die Vorträge angehört. Ich bin sehr begeistert, dass es überhaupt solche Angebote gibt. Die Vorträge waren Mega. Ist ja auch genau mein Thema!
Es hatten auch viele Männer Gelegenheit an den Vorträgen teilzunehmen.
Wenn ich sonst in meiner “Bubble” im Social Media unterwegs bin, dann sind da überwiegend Frauen, weil die Themen ja auch überwiegend Frauen betreffen. Die Männer, die sich “entitled” fühlen, unter diesen Beiträgen zu kommentieren, lassen oft ihren Frust ab.
Und so kam es, dass während der Impuls-Vorträge am Diversity Tag einige der teilnehmenden Männer meinten, sie müssten ihre Kommentare unbedingt loswerden. Und wenn nicht als Zwischenruf dann als Kommentar im Chat der Veranstaltung.
OMG der explodierende Chat
Abgesehen davon, dass es teilweise echt nervig war, dass (übrigens nicht anonym) irgendein Klaus meinte, seine Meinung wäre die einzig richtige, so hat es mir gezeigt, wo noch viele Baustellen sind.
Nicht nur als Frau. Auch andere Merkmale können allgemein Ziel sein von Kommentaren. Hautfarbe, Name, Alter…
Noch am selben Tag kam eine Info-E-Mail der Geschäftsführung für Stellen, an die wir uns wenden können, um Vorfälle zu melden.
Training, Mentoring, Coaching
Gespräche nehmen oft schnell eine problematische Richtung ein.
Was mit Small Talk oder einem Witz beginnt, endet in Irritation und Sprachlosigkeit. Dann stehst du da und ärgerst dich.
Außerdem hat es Auswirkungen auf deine berufliche und persönliche Entwicklung.
Es geht nicht darum jemanden unbedingt zu überzeugen oder umzustimmen. Vielmehr geht es darum, dich selbst zu schützen, klare Grenzen zu setzen und zu zeigen, dass bestimmte Aussagen nicht in Ordnung sind.
Das Eintreten gegen Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung ist heutzutage sehr wichtig, sonst bewegen wir uns mit dem Rückwärtsgang.
Und wenn es um deine Ziele geht, zeigt die Erfahrung, dass niemand kommt um dich zu retten oder dich zu fördern, wenn du nicht deinen Anteil daran übernimmst.
Wenn du dich auch für diese Themen interessierst und daran arbeiten möchtest, mit mir zusammen, als Coach oder Mentorin, dann buche dir gerne einen Termin. Sei es zum Kennenlernen oder um gleich loszulegen.
Ansonsten hier noch die Erinnerung, dass am nächsten Montag Abend der Journaling Workshop stattfindet. (Hab den Termin extra so gelegt, weil Montag abends meistens nix ist… Elternabende oder so … 😅 )
Also liebe , hab ein schönes Wochenende und vielleicht bis bald.
Viele liebe Grüße
Anna
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Anna Antoniadou Coaching
Nordbahnhofstr. 37
70191 Stuttgart
E-Mail [email protected]
Termin buchen: https://tidycal.com/annaantoniadou
Webseite www.thegoodworkingmom.com
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