Ich weiß nicht, was Du letzten Sommer getan hast.

Feb 05, 2026 11:38 am

Aber ich weiß, was wir alles erlebt haben.

Und es wäre unfair gewesen, Dir im Sommer einen Newsletter zu schreiben.

Oder im Herbst. Oder im Winter. Weil: da wäre gar keine richtige Struktur entstanden, die Geschichten hätten sich überschlagen, was wäre eigentlich das gerade Wichtigste zum Erzählen gewesen?


Es wäre aber auch unfair, Dir jetzt keinen Newsletter zu schreiben! Denn jetzt wird so vieles klarer und wir richten uns und unsere Arbeit in einer ganz neuen Art aus. 


Das wurde mir erst richtig klar, als ich neulich in einem Podcast zu Gast war. Dabei kamen sehr interessante Fragen von meinem Gastgeber Dr. Nico Schippel. 


Das Interview ist so gut, dass ich es selbst nochmal angehört habe. Und Nico hat mir erlaubt, es auch in unserem Podcast zu veröffentlichen. Den Link findest Du am Ende dieser Mail. 


Zwei Gedanken, die ich im Gespräch mit Nico das erste Mal so klar formulierte, wurden in den letzten Monaten zentral für unser Denken und Arbeiten. 


  1. Wir brauchen andere Menschen, um zu verstehen, dass wir nur uns selbst brauchen.


Nennen wir das mal eine Paradoxie des Menschseins. Wir sind Rudeltiere, wir brauchen Austausch, Gemeinschaft, Partnerschaft, Beziehungen. Wir kommen sogar körperlich verbunden mit unserer Mutter auf die Welt. Enger geht nicht! Aber am Ende gehen wir viele wichtige Schritte allein. Und müssen auch viele Erkenntnisse selbst haben, Entscheidungen selbst treffen. Die Kraft dafür, alleine gehen zu können, holen wir uns im Kontakt mit anderen Menschen. Und gleichzeitig geben wir anderen Menschen Kraft, allein durch unser Menschsein. So sehr wir es aber wollen, wir können dem Anderen nicht alles abnehmen. Gut so! Denn auch Dein Gegenüber braucht Dich nur, um zu verstehen, dass er Dich eigentlich nicht braucht. Das gibt große Freiheit, und gleichzeitig große Verantwortung für den Moment, den Kontakt, den Austausch. 


  1. Es geht nur um Verbindung. 


„Nur“ bedeutet hier nicht, dass es etwas Geringes wäre, sondern es ist etwas Ausschließliches. Nichts anderes in der Welt hat wirklich Bedeutung. Und zwar zu allererst geht es um die Verbindung zu Dir selbst. Wenn Du über Deinen Körper mit Deinen Emotionen verbunden bist, kannst Du mit jeder Situation umgehen. Dann die Verbindung zu Deinen nächsten Mitmenschen. Und schließlich die Verbindung zur Welt. 

Wenn Du es komplett zu Ende fühlst, ist das verbindende Element der Atem. Über den Atem regulieren wir wie mit keinem anderen Tool unsere Verbindungen und die Emotionen, die daraus erwachsen. 


Deshalb haben wir unsere 5 Strategien für unzerstörbare Verbindungen in einem Mini-E-Book zusammengefasst.


Hier ist es für Dich!


Du brauchst nicht viel Zeit, um das zu lesen. Aber nimm Dir eine oder zwei der Strategien und übe die so, dass sie sicher sitzen. Fun Fact: das dauert jeweils höchstens 5 Minuten. Und hilft Dir dann für den Rest Deines Lebens. 


Dein zweiter Click heute ist für den Podcast mit Nico:

New Healthcare


Schreib mir, was Du darin findest an wertvollen Gedanken! Was nimmst Du mit? 

Ich beantworte jede Mail selbst:


christoph@oophina.com


Bleib entspannt und verbunden,

Christoph

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