Output vor Input

Jul 09, 2024 7:06 am

Hey ,


kennst du das Gefühl, als hättest du eine Routine endlich fest im Griff, und dann – zack! – wirft dich irgendetwas komplett aus der Bahn? Vielleicht warst du im Urlaub oder ein Notfall hat dein Leben durcheinandergewirbelt. Ehe du dich versiehst, ist deine mühsam aufgebaute Gewohnheit Geschichte. Klingt verrückt, oder? Aber genau das ist mir schon öfter passiert.


Nun, vor Kurzem bin ich durch einen Social-Media-Beitrag an eine alte Angewohnheit erinnert worden. Es ging um eine Challenge, inspiriert vom Konzept „75 Hard“ – vielleicht hast du schon davon gehört. Das Ziel: gesunde Gewohnheiten entwickeln. Viel Wasser trinken, sich bewegen, persönlich wachsen. Die Original-Challenge verlangt einiges ab: zweimal täglich Sport, einmal davon draußen, große Mengen Wasser trinken und – wenn du nur einen Tag schwächelst – zurück auf Los!


Aber keine Sorge, es gibt auch sanftere Varianten für alle, die sich sagen: „75 Hard? Das halte ich nicht durch!“ Bei der „Soft Challenge“ zählt zum Beispiel ein gemütlicher Spaziergang schon als Bewegungseinheit.


Gestern stolperte ich bei Threads über einen Beitrag mit einer Business-Version dieser Challenge: Business-Bücher lesen, Netzwerken und die eigenen Fortschritte reflektieren. Besonders ins Auge fiel mir eine Regel, die ich früher selbst befolgt habe: 


„Erstelle Content, bevor du welchen konsumierst“

oder kurz gesagt – Output vor Input.


Warum ist das so wichtig? Nun, morgens gleich Content zu erstellen bedeutet, dass man es wahrscheinlicher auch wirklich umsetzt. Es ist so einfach zu sagen: „Heute fühle ich mich nicht danach…“ oder „Das Licht für mein Video ist schlecht…“ – Ausreden gibt es viele. Und je einfacher das Aufschieben fällt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass aus dem Vorsatz eine echte Routine wird.


Ein weiterer Knackpunkt ist der Vergleich mit anderen. Wenn man den Content anderer konsumiert, fühlt man sich schnell unterlegen. Man zweifelt an seiner Kreativität oder sorgt sich wegen Äußerlichkeiten. Doch wenn man morgens startet – unbeeinflusst von anderen – kann das Wunder wirken.


Muss man nun eine 75 Hard Challenge durchziehen? Natürlich nicht! Mach daraus deine eigene tägliche oder wöchentliche Herausforderung. Nimm dir 20 oder mehr Minuten Zeit, um an deinem Long Form Content zu arbeiten oder ein paar Short Form Content Pieces zu batchen.


Für mich war das ein guter Reminder, das Output-vor-Input-Prinzip auch wieder in meine Tagesplanung aufzunehmen. Grundsätzlich struggle ich nicht mit der Content Creation an sich – die geht mir leicht von der Hand. Abr wenn man wie ich immer mehrere Projekte parallel jongliert, kann auch eine einfache Aufgabe mal hintenüber fallen.


Und ein kleiner Tipp: Trag es in deinen Kalender ein! Ich persönlich schwöre auf Calender Blocking. Das bedeutet, dass du To-Dos genauso behandelst wie Termine und ihnen einen Platz in deinem Kalender einräumst. So vergisst du keine Aufgabe und du hast im gleichen Schritt Zeit für sie reserviert!


imageWenn dich also die Idee von Output vor Input inspiriert hat, schnapp dir jetzt deinen Kalender und blockiere dir regelmäßige Zeiten für deine Content-Erstellung. Probiere es für einige Wochen aus und schau, welchen Unterschied es macht!


Und falls du dich dieser Herausforderung stellst, würde ich mich freuen zu hören, wie es läuft! Lass mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht auf Instagram da. Viel Spaß beim Createn!


Tool-Tipp: Resound

Noch für ungefähr drei Tage gibt es Resound auf AppSumo* (*Affiliate-Link) – damit könnt ihr Podcasts und Webinaraufzeichnungen viel schneller schneiden. Hier meine Demo/Tutorial als Reel.


LG Kato

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