Liebe ,
bin ich die einzige, die beim Versuch telefonisch Arzttermine zu machen, vor Verzweiflung lacht?
Auch das gehört zum Mental Load. Und manchmal denke ich, das ist Mental Load reloaded.
Warum Kleinigkeiten manchmal anstrengend werden können, versuche ich mal an einem Beispiel zu erklären.
Nach jährlichen Untersuchungen (meistens für die Kinder) mache ich bei der Sprechstundenhilfe gleich den Termin für das nächste Jahr aus.
Dann steht der Termin im Kalender und ich muss nicht mehr daran denken.
Es vergeht ein Jahr und dann hat das Kind einen anderen Stundenplan und ausgerechnet an dem Tag des Termins geht der Unterricht bis 17:30 Uhr.
Also rufe ich, ganz die Planerin, die ich bin, Wochen vorher an, um zu verschieben.
- Nummer raussuchen,
- Öffnungszeiten recherchieren,
- anrufen: Anrufbeantworter. Praxis hat Urlaub!
- lachen auflegen.
- OK, Post-it mit Erinnerung in den Kalender direkt in den Tag kleben, an dem die Praxis wieder öffnet!
Dann an dem Tag wieder…
- Nummer raussuchen
- Öffnungszeiten nachschauen (ich hätte sie gleich notieren sollen! Für nächstes Mal merken! Es gibt immer ein nächstes Mal!)
- anrufen: besetzt!
- anrufen: besetzt!
- anrufen: es klingelt… lange!
- jemand geht ran: „Moment bitte!“
- warten: 5 Minuten, im Hintergrund Geraschel.
- dann endlich: „Praxis Dr. … was kann ich für Sie tun?“
- verhandeln mit der Sprechstundenhilfe, den Termin zu verlegen.
- sieben Vorschläge später sagt sie: „Dann soll er am Montag um 8 Uhr kommen!“ und legt auf.
😅 Geschafft!
Zwei Kalenderseiten weiter kleben drei weitere Post-it-Zettel! Alle für Terminvereinbarungen. Um keinen Nervenzusammenbruch zu bekommen verteile ich die Anruferei ein wenig…
Dann gibt es noch einen anderen "Zettel". Den mit meinem Wort des Jahres, Selfcare. Das hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Mehr auf mich zu achten. Ich habe auf jeden Fall mehr Arzttermine für mich selbst vereinbart, als in den vergangenen Jahren.
Außerdem gehört dazu, dass ich meine Kräfte einteile und an geeigneter Stelle Grenzen setze. Sowohl anderen als auch mir selbst.
Weeklys & Co.
Eine der Fragen am Ende einer Woche in meinem Weekly mit mir selbst lautet: „Was hattest du dir vorgenommen? Dein Wort des Jahres, lebst du danach?“
Und ich stelle jedes Mal fest, wie gut es tut, so ein Fokuswort zu haben, eine Art Kompass oder Anker, je nachdem welches Bild dir hilft, es dir besser vorzustellen.
Wenn du Lust hast, begleite ich dich dabei, dein eigenes Wort für das nächste Jahr zu finden.
Der Workshop "Vision entwickeln & Veränderung planen" findet statt
🗓️ am Sonntag, den 28.12.2025 um 16:00 Uhr,
🖥️ Online, Dauer 3 Stunden.
➡️ Infos & Anmeldung findest du hier oder auf https://thegoodworkingmom.com/workshop/
Viele Grüße
Anna
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Anna Antoniadou Coaching
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Webseite www.thegoodworkingmom.com
Anmeldung Jahresworkshop https://sendfox.com/lp/1yeqrd
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