Fehler, Frühling, Ferien... Newsletter #3 - 2021

Mar 31, 2021 5:31 am

Liebe*r Leser*in,


herzlich Willkommen zum dritten #IdeeQuadrat Newsletter des Jahres 2021!

image


Wir surfen die dritte Welle und rasen unaufhaltsam auf das Ende des Monats zu! Schon wieder Zeit für einen neuen Newsletter. Wobei ich mich gut hätte auch entschuldigen können: 


Da ich wirklich komplett allein verantwortlich bin, für das, was hier bei IdeeQuadrat läuft, kann ich gut auch meine Fehler eingestehen. Das ist bei Angela Merkel, die sich ja auch für die letzte Fehlentscheidung zum großen C (you know what I mean) entschuldigt hat, nicht so einfach. 


Und trotzdem lässt sich über ihr Verhalten vortrefflich über das Thema "Fehlerkultur" diskutieren.

Georg schreibt bspw. hier in diesem Tweet, dass Fehlerkultur nicht bedeutet, "dass man die Schuld auf sich nimmt. Es geht darum, nicht die Schuld- sondern die Ursachenfrage zu stellen und daraus zu lernen."


Dazu interessant ist auch ein Blick in die Wikipedia, die zwar auch keine einfache Definition von Fehlerkultur liefert, aber zumindest die drei Säulen Normen und Werte, Kompetenzen und Instrumentarien zum Umgang mit Fehlern erläutert: 


"Die Normen und Werte der Organisationsmitglieder bestimmen das Anspruchsniveau und die Art und Weise, wie mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgegangen wird. Außerdem bedarf es spezifischer Kompetenzen im Umgang mit Fehlern. Dazu zählen mentale und emotionale Kompetenzen der Organisationsmitglieder ebenso wie soziale und methodische.

Die Instrumentarien, die eine Organisation für den Umgang mit Fehlern und innovativem Lernen bereitstellt, bilden das dritte tragende Element. Hohe Motivation und Kompetenzen bleiben wirkungslos, wenn es an professionellem „Handwerkszeug“ fehlt. Anzahl und Beschaffenheit der zur Verfügung stehenden Methoden, Techniken und Instrumente regeln die Möglichkeiten der Organisationsmitglieder, professionell mit Fehlern umzugehen."


Wie sieht es in Deiner Organisation mit den Normen und Werten, Kompetenzen und Instrumentarien zum Umgang mit Fehlern dem Umgang mit und den aus den Fehlern resultierenden Lernchancen aus?


Solange Du in der Organisation nicht nach "dem*der Schuldigen" suchst, kannst Du im Umgang mit Fehlern zwar schon einiges, aber nicht mehr alles falsch machen... ;-)


Und wir machen jetzt Ferien, ein wenig...


Dein


Hendrik

______________________________

Blog

Für den März gibt es sogar zwei Beiträge:


Geschäftsmodellinnovation


#1: So habe ich vor Kurzem auf Twitter geschrieben, dass bei der Neuausrichtung des Geschäftsmodells sozialer Organisationen in der digitalisierten Welt - der Geschäftsmodellinnovation - die Perspektive wichtig ist, woher die Organisation kommt. Anders formuliert: Zur Gestaltung sozialer Organisationen in der digitalen Transformation ist der Ursprung der Organisation bedeutsam. Aus dem Blick zurück lässt sich viel für die Zukunft der Organisation in einer digitalisierten Welt ableiten. Genauer kannst Du hier lesen, was ich darunter verstehe (der Beitrag ist sozusagen noch druckfrisch... ;-)



Zufall


#2: Und der zweite Beitrag bezieht sich auf Zufälle als Innovationsmotor, der in unserem Leben mehr als wichtig ist: Wir kommen auf neue Ideen, entwickeln zufällig neue Produkte, entdecken neue Kontinente oder verlieben uns sogar zufällig.


Zufälle brauchen aber Optionen, Möglichkeiten, Begegnungen, die in der aktuellen Pandemie nicht so leicht herzustellen sind. Ein paar Möglichkeiten habe ich im Beitrag gesammelt...


Was andere sagen...

Foto von Hendrik Epe auf der Social Innovation Night


Nicht vorenthalten will ich Euch das toll geschriebene Portrait, das im Portal "D3 - so geht digital" über mich und meine Arbeit erschienen ist. D3 versteht sich als ein Digital-Magazin für Neugierige, ein praxissatter Wissensspeicher für Macher:innen und eine Partnerbörse für Praktiker:innen. Vereine, Verbände, Initiativen und Sozialunternehmen, die den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung gehen wollen, finden auf der Plattform jede Menge Tipps und Tricks, Berichte und Reportagen, Videos, Interviews und Veranstaltungstipps. Lohnt sich also...


______________________________

Podcast

Mein Podcast hat wieder nur eine Folge hinzugewonnen (mehr als eine Folge im Monat will ich aber auch gerade gar nicht aufnehmen...).


Und in der letzten Folge habe ich mich mit Christine Jung über ihr (und auch unser) Verständnis von diesem New Work unterhalten.


Christine ist Diplom-Pädagogin, Choach und Prozessbegleiterin und beschäftigt sich mit den großen, individuellen Fragen: Wer bin ich, was macht mich aus und was will ich wirklich wirklich?


Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse sowie ihre fachliche Expertise führten zu dem Wesenskernansatz, auf den wir im Podcast auch eingehen. Sie schreibt, dass "der Weg zu sich selbst und dem, was man wirklich wirklich will, (...) über einen wertschätzenden Blick auf sich selbst [führt]. Dabei stehen die Aspekte Freude, positiv besetzte Tätigkeiten, Interessen und Motivationen im Mittelpunkt." Und das alles hat sehr viel mit New Work zu tun


Podcast-Projekt Charta28

image


Hinweisen möchte ich aber auf das sehr spannende Podcast-Projekt, das ich für den Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart begleiten darf. Schau doch mal auf der Seite https://www.charta28.de/ vorbei.


Hier findest Du inzwischen Podcasts bspw. mit Christian Felber zur Gemeinwohlökonomie oder mit Andreas Hofer, dem Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung IBA27. Das Projekt macht richtig Spaß, da immer die Verantwortung eines Caritas-Verbands in den Mittelpunkt rückt.


Ah, und Du kannst Dir schon direkt den 06. Mai 2021 vormerken! Da gibt es Ausgabe 3 des Werkraum Zukunft, diesmal zum Thema Digitalisierung in der Verwaltung.

______________________________

Buch

Die Buchempfehlung des Monats bezieht sich auf das "Handbuch der Entscheidungen : Vom smarten Würfeln zum unternehmerischen Irrgarten!" von Nadja Petranovskaja und Tobias Leisgang. Das Buch liefert zahlreiche Werkzeuge für Deinen Alltag in Beruf und Privatleben. Es gibt Theorien, Denkmodelle und Impulse zum regelmäßigen Üben. Schritt für Schritt wirst du zum Meister von Entscheidungen - sagen die beiden Autor*innen ;-) Und wirklich: Alleine die Feststellung, dass es mehr Möglichkeiten gibt, Entscheidungen in Teams herbeizuführen, als "demokratisch" abzustimmen, hilft enorm in der Entwicklung selbstorganisierter Teamstrukturen.


P.S.: Außerdem ist die Entstehungsgeschichte des Buchs ziemlich cool, finde ich... Ach ja, und hier kannst Du das Buch käuflich erwerben...


______________________________

Link

Der Hannes Jähnert hat nicht nur nen netten Blog, sondern inzwischen auch nen tollen Newsletter, den Du über seinen Blog abonnieren kannst, wenn Du Dich für die Themen Engagement und Ehrenamt, soziale Innovation und Digitalisierung interessierst (und wer tut das nicht... ;-)


Einen großartigen Newsletter bekommt ihr außerdem auf der Seite https://www.zukunftderarbeit.de/. Das ist der Blog der Bertelsmannstiftung zur - genau - Zukunft der Arbeit. Lohnt sich immer wieder...

______________________________

Tool

Ein für mich wesentliches Werkzeug digitaler Arbeit mit Gruppen ist Conceptboard.


Conceptboard ist ein digitales Whiteboard oder ein virtueller Kollaborationsarbeitsplatz, der die Remote-Zusammenarbeit unterstützt. Es eignet sich für unfassbar viele Anwendungsfälle, bei der mehrere Personen zusammenarbeiten (und ich nutze es auch für meine eigenen Projekte). Es handelt sich übrigens um ein deutsches Unternehmen mit Servern in der EU.


Schau doch mal rein, ob es für Dein Team auch hilfreich sein kann? Die kostenlose Version kann schon so einiges...

______________________________

Feedback wanted!

Du hast bis hier gelesen? Echt jetzt?


Da der Newsletter in dieser Form zum dritten Mal erschienen ist (und er damit noch wirklich neu ist) würde ich mich über Dein Feedback riesig freuen. Schick mir doch Deine Wünsche, Anregungen und auch Kritik bitte gern einfach per Mail an he@ideequadrat.org.


Danke!!!

______________________________

Du hast Lust, mit mir zu arbeiten?

Mit IdeeQuadrat begleite ich soziale, gemeinnützige Organisationen, NPO’s und Bildungseinrichtungen als Vorreiter gesellschaftlicher Transformation.


Ich bin davon überzeugt, dass diese Organisationen die Fähigkeiten zur Gestaltung ihrer Zukunft in ihrer “Organisations-DNA” tragen – insbesondere die Fähigkeit zu


  • selbstorganisierter Zusammenarbeit,
  • Sinnstiftung,
  • Innovation und
  • dem ganzheitlichen Einbezug der Kompetenzen aller beteiligten Menschen. 


Durch die Freilegung der “DNA unter den Management-Strukturen” werden diese Fähigkeiten wieder lebendig. 


Gemeinsam können wir diese Fähigkeiten wieder lebendig werden lassen. 


Ich freue mich auf Deine Anfrage...


Click Here!


Comments