Instagram-Update: Was dir aktuell wirklich Reichweite gibt
Nov 26, 2025 11:04 am
Hey ,
das Jahr neigt sich dem Ende entgegen - beste Voraussetzungen, um in den letzten Wochen noch einmal richtig Gas zu geben.
What’s new, Instagram?
Instagram-CEO Adam Mosseri hat wieder Einblick in den Instagram-Algorithmus gegeben und du kannst mit diesen 5 Tipps sofort deine Reichweite verbessern:
1. Nutze eine Hook und fessele deine Zuhörer innerhalb der ersten drei Sekunden
Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber für mich sind Hooks à la „5 Tipps - wetten, dass du Tipp Nummer 3 immer noch falsch machst“ ziemlich ausgelutscht. Dennoch: Wenn du ein Video drehst, denk dran, dass du schnell auf dem Punkt kommst. Die folgenden Fragen helfen dir dabei, deine Zuschauer innerhalb der ersten Sekunden abzuholen:
Worum geht’s jetzt im Video? Warum ist das für meinen Zuschauer relevant?
2. Untertitel nutzen
Fast die Hälfte der User nutzt Instagram ohne Ton. Wenn du die automatischen Untertitel aktivierst, in deinen Videos, erreichst du auch diejenigen, die nur mitlesen.
3. Übersetzung aktivieren
Mithilfe von KI kann Instagram bereits ins Englische, Spanisch, Portugiesisch und Hindi übersetzen. Indem du die Übersetzung aktivierst, sind deine Inhalte international verständlich.
4. Musik nutzen
Musik schafft Aufmerksamkeit, indem sie einen zusätzlichen Reiz setzt. Also, unterlege deine Reels und Karussell-Posts mit Musik und freu dich über mehr Sichtbarkeit für deine Themen! Lizenzfreie Musik findest du übrigens in der Meta Sound Collection - hier zum Abspeichern der Link: https://www.facebook.com/sound/collection/.
5. Trials nutzen
Du kannst deine Inhalte, bevor du sie mit deinen Followern teilst, ganz risikofrei testen. Dafür bietet Instagram die „Trial“-Option an. Reels, die du in diesem Modus teilst, werden ausschließlich an Accounts ausgespielt, die dir noch nicht folgen. So kannst du ganz bequem testen, wie dein Reel ankommt. Bist du mit der Performance zufrieden? Dann kannst du das Video direkt mit deinen Followern teilen.
Spill the tea - riesen Beef auf LinkedIn
LinkedIn diskutiert gerade über den öffentlich ausgetragenen Beef zwischen Influencer-Managerin Ann-Katrin Schmitz und Annemarie Börlind Co-CEO Niclas Lindner. Grund der Aufregung: Goldene Augenpads. Die hatte die Beauty-Marke in Kooperation mit Influencerin Farina Opoku vor einigen Jahren sehr erfolgreich als gemeinsames Produkt auf den Markt gebracht. Zwei Jahre nach Beendigung bringt das Unternehmen aus dem Schwarzwald nun genau diese Augenpads unter neuem Namen und Packaging erneut raus – und Ann-Katrin Schmitz macht ihrem Frust auf LinkedIn Luft: Zwar räumt sie ein, dass das Vorgehen der Company rechtlich im Rahmen des geschlossenen Vertrags sei, dennoch erhebt sie schwere Vorwürfe. Man habe den Namen und das Gesicht der Influencerin ausgenutzt und würde die Credibility der Marke aufs Spiel setzen.
Diese Vorwürfe lässt Co CEO Niklas Lindner nicht auf sich sitzen und widerspricht in einem öffentlichen Post: Er verweist auf die bestehende rechtliche Vereinbarung. Man habe mehrmals versucht, in Kontakt zu treten und er kann sich auch den Seitenhieb nicht verkneifen, dass die Influencerin bereits ein Produkt aus der gemeinsamen Serie in ihrer neuen Marke gelauncht hat und nun auch eigene Augenpads auf den Markt bringt.
Warum ist der Fall auch für kleinere Unternehmen spannend?
Öffentlich ausgetragene Konflikte
Ann-Katrin Schmitz bringt das Thema öffentlich auf den Tisch. Damit setzt sie das Unternehmen unter Druck und pusht das eigene, neue Produkt. Ob das clever oder riskant ist? Öffentlich ausgetragene Konflikte bringen zwar Reichweite, können aber langfristig der Reputation schaden. Annemarie Börlind punktet mit einer schnellen, sachlichen Antwort, die viel Zuspruch auf LinkedIn erhält.
Exit-Regeln
Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, auch über mögliche Exit-Szenarien im Vorfeld einer Kooperation zu sprechen und diese juristisch festzuhalten.
Risiko für zukünftige Kooperationen
Wer ehemalige Geschäftspartner öffentlich an den Pranger stellt, erzeugt Unsicherheit bei anderen Kooperationspartnern. Öffentlich ausgetragene Konflikte können zu einem Risiko für die eigene Marke werden.
Umgedrehte Machtverhältnisse
Das Unternehmen bringt das Kapital, der Influencer die Reichweite. Der Fall zeigt: Influencer haben eine eigene Machtposition. Das verändert das Gleichgewicht. Marken müssen dies in ihrer Kommunikation, den Verträgen und in ihrer Produktstrategie berücksichtigen.
Beide Posts zum Nachlesen findet ihr hier:
Die Antwort von Niclas Lindner
What’s new, Kathrin?
Im neuen Jahr startet mein Mentoring-Programm. Du bist soloselbstständig, aber dein Social-Media-Kanal liegt brach? Dann ist mein Angebot bestimmt interessant für dich: Wir bauen zusammen deinen Instagram-Kanal Schritt-für-Schritt auf. Die Struktur steht und die neue Website ist bereits live. Schau mal rein unter: lets-get-social.de. Im Januar startet dann die erste Runde. Du wärest gerne dabei? Dann setze dich jetzt schon einmal ganz unverbindlich auf meine Warteliste: Sichtbarkeit für dein Herzensbusiness
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Let’s stay social!
Kathrin